Biopsiegeräte: Einmal Biospsie System HistoCore®

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Next Generation: Steriles Einmal-Biopsiegerät zur histologischen Weichteil-Gewebeentnahme

histocore

Bessere Gewebeergebnisse:
Das kraftvolle Energiespeicher-Federsystem sorgt für beste Biopsieergebnisse, wie sie bisher nur bei wiederverwendbaren Geräten erzielt wurden. Die Möglichkeit der halbautomatischen Biopsie erhöht darüber hinaus die Gewebeausbeute für einige Applikationen deutlich. Aufgrund der umschaltbaren Einschusstiefe (18/25 mm) lässt sich das HistoCore Biopsiegerät optimal auf den Anwendungsbereich einstellen.

Geringere Nebenwirkungen:
Die kürzere Nadelspitze bewirkt weniger Traumatisierung des Gewebes hinter dem Befund. Bedingt durch sehr geringe Fertigungstoleranzen in der Geräteproduktion konnte der Bereich zwischen Gewebesammelkerbe und Beginn der Spitzenschräge deutlich verkürzt werden.

Sichere Anwendung:
Der Status des Gerätes (gespannt, teilgespannt und ungespannt) wird am Statusfenster angezeigt. Protektoren neben dem Auslöser schützen vor versehentlichem Auslösen.

Koaxialkanüle:
Die optionale Koaxialkanüle ist auf dem HistoCore Gerät bereits montiert und vereinfacht die Anwendung durch eine neuartige Einhand-Koax-Entriegelung.


Verschiedene Nadelgrößen für das Instrument decken alle Bereiche der Weichteilbiopsie ab.

Bestellnummern / Technische Daten: Material Edelstahl, Kunststoff. Gerätelänge: 123 mm. Gewicht: ca. 45 g

Länge: 100 mm 130 mm 160 mm 200 mm 250 mm
Durchmesser:
20G/0,95 mm HC20100 HC20130 HC20160 HC20200 HC20250
18G/1,25 mm HC18100 HC18130 HC18160 HC18200 HC18250
16G/1,65 mm HC16100 HC16130 HC16160 HC16200 HC16250
14G/2,1 mm HC14100 HC14130 HC14160 HC14200
12G/2,3 mm HC12100 HC12130 HC12160 HC12200
(auch erhältlich als Set mit vormontierter Koaxialkanüle:  “X“ an Bestellnummer anhängen. z.B: HC14100X)

Made in Germany

Patents pending

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HistoCore in der Praxis:

Das HistoCore Biopsiegerät ist komplett mit nur einer Hand zu bedienen. Das Gerät kann gespannt und abgeschossen werden wobei die zweite Hand z.B. am Schallkopf bleibt.

Wahlweise vollautomatische / halbautomatische Biopsie
Bei der vollautomatischen Biopsie schießt zunächst die Innennadel vor (18 oder 25mm, je nach eingestellter Einschußtiefe), die Außenkanüle folgt der Innennadel dann ca. 30ms später und schneidet den Probenzylinder ab. Das entspricht der Biopsieentnahme wie sie bei den meisten wiederverwendbaren Biopsiegeräten auch durchgeführt wird.
Darüber hinaus kann der halbautomatische Biopsievorgang von Vorteil sein. Zunächst wird auf Knopfdruck („S“ am HistoCore) nur die Innennadel vorgeschossen. Im Ultraschall ist nun die Position der Gewebesammelkerbe genau erkennbar und kann dokumentiert bzw. nachjustiert werden. Weiterhin kann vom Handgriff aus etwas seitlicher Druck auf die Gewebesammelkerbe ausgeübt werden. Dies führt dazu, dass mehr Gewebe aktiv in die Gewebesammelkerbe gedrückt wird. Versuche haben gezeigt, dass je nach Gewebe, bis zu 20% mehr Gewebematerial gewonnen werden kann.

Verstellbare Einschusstiefe (18/25mm)
Normalerweise wird die voreingestellte Einschusstiefe von 25mm bevorzugt, da hierdurch das meiste Gewebe gewonnen wird. Die Einschußtiefe kann beim HistoCore Biopsiegerät auf 18mm reduziert werden um Bereiche hinter der Läsion nicht zu gefährden, z.B. große Blutgefäße, Thoraxwand etc.

Kürzere Spitze durch Verkürzung des Bereichs zwischen Sammelkerbe und Schrägspitze – minimiert Trauma
Wichtig für die Funktionsweise von Biopsiesystemen ist die korrekte Position von Innennadel und Außenkanüle zueinander. In gespanntem, wie auch in ungespanntem Zustand muss die Außenkanüle die Gewebesammelkerbe komplett überdecken damit z.B. keine Biopsatzellen aus der Kerbe verlorengehen. Die Außenkanüle darf aber auch nicht über die Nadelspitze hinausragen, das Eindringen der Nadel in den Körper wäre extrem erschwert, bzw. traumatisch. Der oben gezeigte „Toleranzbereich“ stellt diese richtige Positionierung sicher. Bei der HistoCore Produktion werden neue Verfahren eingesetzt, die Produktionstoleranzen sind dadurch extrem klein - der „Toleranzbereich“ konnte verkürzt werden, die Nadelspitze ist deutlich kürzer geworden als bei Standard-Biopsiekanülen.
Eine kürzere Nadelspitze bedeutet geringere Traumatisierung hinter der Läsion und weniger Komplikationen (Blutgefäße etc.).

Ein Statusfenster zeigt den aktuellen Zustand des Gerätes an (gespannt, ungespannt, Entleerung).
Die neuartige Koax Entriegelung ermöglicht das Entriegeln der bereits vormontierten Koaxialkanüle mit einer Hand.
Beim HistoCore Gerät befindet sich die Koaxialkanüle bereits auf der Biopsiekanüle. Alles zusammen wird direkt perkutan in den Körper eingebracht. Es entfällt ein Arbeitsgang! Die Koaxialkanüle muss nicht mehr, wie sonst üblich, separat positioniert werden und dann im nachfolgenden der Mandrin mit der Biopsiekanüle ausgetauscht werden.

Nach dem Biopsievorgang wird die Koaxialkanüle mit einem Schieber entriegelt. Die Biopsienadel kann dann sehr leicht mit einer Hand entnommen werden.

Hohe Federkraft, die im selben Bereich wie bei den wiederverwendbaren Geräten liegt, dadurch beste Biopsieergebnisse.

Hohe Federvorspannung im abgeschossenen Zustand. Dies stellt sicher, dass die Schneidekanüle ausreichend Kraft hat, die Gewebekerbe am Ende des Biopsievorganges sauber zu schließen und das Gewebe vollständig abzuschneiden.

3D Rotationsschlief der Kanülen – für optimale Biopsatqualität.

Das geringe Gewicht der HistoCore (ca. 45g) vereinfacht die Positionierung der Kanüle.